FAQ
Häufige Fragen zum Sondeln und zu Metalldetektoren
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Metalldetektoren, Sondeln, Einsatzbereiche, Unterschiede zwischen den Modellen sowie hilfreiche Kaufberatung und Produktempfehlungen für Anfänger, Fortgeschrittene und erfahrene Sondengänger.
Welcher Metalldetektor ist für Anfänger am besten geeignet?
Welcher Metalldetektor für Anfänger am besten geeignet ist, hängt vor allem vom Budget und vom gewünschten Einsatzbereich ab.
Wenn Sie nicht mehr als 200 € ausgeben möchten, sind der Quest X1 IDmaxX und der Nokta FindX Pro sehr gute Metalldetektoren für Anfänger. Beide Geräte bieten wichtige Grundfunktionen für den leichten Einstieg ins Sondeln, darunter eine Pinpoint-Funktion, Objekt-Identifizierung und einen eingebauten, wiederaufladbaren Akku.
Wenn Sie ein etwas höheres Budget von bis zu 350 € zur Verfügung haben, empfehlen wir besonders die Nokta Simplex Modelle wie den Simplex Lite, Simplex Ultra und Simplex+. Ebenfalls sehr interessant für Einsteiger sind die Quest X-Modelle wie der Quest X5 IDmaxX, Quest X10 IDmaxX sowie der Quest Q35. Diese Metalldetektoren bieten je nach Modell zusätzliche Funktionen und noch mehr Komfort beim Sondeln.
Wenn Sie mehr Geld zur Verfügung haben, gibt es noch deutlich mehr Möglichkeiten. Für eine passende Beratung können Sie uns gerne per WhatsApp, Telefon oder E-Mail kontaktieren.
Brauche ich für das Sondeln eine Genehmigung?
Ja, in vielen Fällen benötigen Sie für das Sondeln eine Genehmigung. Besonders dann, wenn Sie gezielt nach archäologischen Funden suchen oder auf historisch sensiblen Flächen sondeln möchten, ist eine Genehmigung der zuständigen Denkmalbehörde erforderlich. Zusätzlich brauchen Sie immer die Erlaubnis des Grundstückseigentümers.
Da die gesetzlichen Regelungen je nach Bundesland unterschiedlich sind, sollten Sie sich vorab bei der zuständigen Behörde informieren.
Was ist eine Nachforschungsgenehmigung?
Eine Nachforschungsgenehmigung ist die behördliche Erlaubnis, gezielt nach archäologischen Funden oder Bodendenkmälern zu suchen, zum Beispiel mit einem Metalldetektor. Sie wird von der zuständigen Denkmalbehörde erteilt und dient dazu, historische Fundstellen zu schützen.
Oft gehört dazu auch ein Lehrgang oder eine Einweisung. Dort wird erklärt, wie man mit alten Funden richtig umgeht, was dokumentiert werden muss und bei welchen Funden besondere Vorsicht nötig ist. Außerdem lernt man, was zu tun ist, wenn man zum Beispiel Munition oder andere gefährliche Gegenstände findet. So soll sichergestellt werden, dass Funde richtig behandelt und mögliche Gefahren vermieden werden.
Wie tief kann ein Metalldetektor Objekte im Boden erkennen?
Wie tief ein Metalldetektor sucht, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind vor allem die Größe des Objekts, die Bodenbeschaffenheit, die Suchspule und die Leistung des Geräts.
Bei normalen Metalldetektoren für das Sondeln werden typische Funde wie Münzen, Ringe oder kleinere Relikte meist in einer Tiefe von einigen Zentimetern bis ungefähr 20 bis 30 cm gefunden. Je nach Gerät und Bodenverhältnissen können Münzen unter guten Bedingungen jedoch auch in Tiefen von bis zu 40 cm noch erkannt werden.
Größere Objekte, zum Beispiel in der Größe einer Getränkedose, können je nach Metalldetektor und Bodenverhältnissen oft in einer Tiefe von etwa 60 bis 90 cm gefunden werden. Noch größere Metallobjekte, zum Beispiel eine Metallkiste, können je nach Gerät sogar in Tiefen von etwa 1 m bis 1,80 m geortet werden.
Für noch größere Tiefen bieten wir außerdem Bodenscanner und Tiefensuchgeräte an. Mit solchen Geräten lassen sich große Objekte je nach Boden und Objektgröße teilweise sogar in Tiefen von bis zu 5 Metern lokalisieren.
Wichtig ist außerdem die Wahl der richtigen Suchspule. Grundsätzlich gilt: Je größer die Spule, desto besser lassen sich größere Objekte in mehr Tiefe finden. Je kleiner die Spule, desto besser können kleine Objekte erkannt und nahe beieinanderliegende Funde sauber getrennt werden.
Eine pauschale Tiefenangabe ist dennoch nicht möglich, da Faktoren wie nasser Boden, Mineralisierung und andere Störungen die Ortung beeinflussen können. Wichtig ist deshalb nicht nur die maximale Tiefe, sondern auch, wie zuverlässig ein Metalldetektor kleine und wertvolle Objekte erkennt. Ein gutes Gerät bietet daher nicht nur mehr Tiefe, sondern auch eine bessere Fundtrennung und eine genauere Ortung beim Sondeln.
Für die Wahl des passenden Geräts beraten wir Sie gerne persönlich.
Was ist ein Bodendenkmal und warum ist das für Sondengänger wichtig?
Ein Bodendenkmal ist ein archäologischer Fundplatz oder eine im Boden erhaltene Spur der Vergangenheit, zum Beispiel alte Siedlungen, Gräber, Wege, Mauern oder Fundstellen mit historischen Gegenständen. Solche Stellen sind gesetzlich geschützt, auch wenn an der Oberfläche oft nichts zu erkennen ist.
Für Sondengänger ist das wichtig, weil die gezielte Suche nach Bodendenkmälern in Deutschland rechtlich geregelt ist. Wer ohne Genehmigung auf solchen Flächen sucht oder Funde ohne Meldung mitnimmt, kann geschützte Fundstellen beschädigen und gegen das Denkmalschutzrecht verstoßen. Außerdem reicht die Erlaubnis des Grundstückseigentümers allein in solchen Fällen nicht aus.
Soll ich als Anfänger lieber ein einfaches Gerät oder direkt ein besseres Modell kaufen?
Für Anfänger ist oft ein einfacher Metalldetektor die beste Wahl. Einsteiger-Geräte haben in der Regel weniger Einstellungen und sind dadurch leichter zu bedienen. So wird man beim Einstieg ins Sondeln nicht direkt von zu vielen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten überfordert.
Außerdem muss man als Anfänger das Hobby Sondeln erst einmal kennenlernen. Am Anfang geht es nicht nur um die Technik, sondern auch darum, ein Gefühl für die Signale, den Boden und den allgemeinen Umgang mit dem Metalldetektor zu bekommen. Deshalb ist ein übersichtliches und leicht verständliches Gerät für viele Einsteiger besonders sinnvoll.
Wer zum ersten Mal mit einem Metalldetektor für Anfänger sucht, profitiert meist von einer einfachen Bedienung und schnellen Erfolgserlebnissen. Gerade am Anfang ist es wichtiger, den Umgang mit dem Gerät, die Signale und die Suche im Gelände zu lernen, als sich direkt mit vielen technischen Details zu beschäftigen.
Trotzdem kann auch ein besseres oder hochwertigeres Modell für Einsteiger sinnvoll sein. Viele Profi-Metalldetektoren sind heute ebenfalls benutzerfreundlich aufgebaut. Oft sind die erweiterten Einstellungen so angeordnet, dass man sie nicht aus Versehen verändert. Die wichtigsten Grundfunktionen bleiben einfach erreichbar, während zusätzliche Profi-Einstellungen eher im Hintergrund oder in Untermenüs verborgen sind.
Das bedeutet: Wer als Anfänger ein größeres Budget hat und langfristig beim Sondeln bleiben möchte, kann durchaus direkt zu einem besseren Modell greifen. Wer es möglichst einfach und günstig halten möchte, ist mit einem guten Einsteigergerät meist sehr gut beraten.
Für die Wahl des passenden Metalldetektors beraten wir Sie gerne persönlich.
Wie funktioniert ein Metalldetektor eigentlich?
Ein Metalldetektor hat in der Suchspule zwei Wicklungen: eine sendet, die andere empfängt. Die Spule sendet ein magnetisches Feld in den Boden. Wenn sich dort ein Metallobjekt befindet, wird dieses Feld verändert. Die Empfängerwicklung erkennt das, und der Metalldetektor meldet den Fund. Meist hören Sie dann einen Ton, und bei vielen Geräten erscheint zusätzlich eine Anzeige auf dem Display.
Was bedeutet Bodenabgleich und warum ist er wichtig?
Der Bodenabgleich hilft dem Metalldetektor dabei, den Boden besser zu verstehen. Denn nicht nur Metall kann ein Signal auslösen, sondern manchmal auch der Boden selbst, zum Beispiel wenn er viele Mineralien enthält.
Mit dem Bodenabgleich lernt der Metalldetektor, normale Bodensignale besser auszublenden. So kann er sich stärker auf echte Metallfunde konzentrieren. Das sorgt dafür, dass das Gerät ruhiger läuft und Sie beim Sondeln weniger falsche Signale bekommen.
Einfach gesagt: Der Bodenabgleich hilft dem Metalldetektor zu unterscheiden, was nur Boden ist und was wirklich ein Fund sein könnte.
Darum ist der Bodenabgleich wichtig:
- weniger Störungen
- ruhigere Suche
- genauere Signale
- bessere Fundchancen
Besonders auf schwierigen Böden ist ein guter Bodenabgleich sehr wichtig, damit der Metalldetektor zuverlässig arbeiten kann.
Wofür braucht man einen Pinpointer?
Ein Pinpointer ist eine praktische Ergänzung zum Metalldetektor und hilft dabei, einen Fund auf den letzten Zentimetern genau zu orten. Mit dem Metalldetektor bestimmen Sie den Bereich, in dem sich das Objekt befindet. Nach dem Graben hilft der Pinpointer dabei, den Metallgegenstand im Erdloch, im Aushub oder zwischen Gras, Sand und Wurzeln schnell und präzise zu finden.
Gerade beim Sondeln spart ein Pinpointer viel Zeit, weil Sie nicht unnötig lange graben oder Erde durchsuchen müssen. Kleine Funde wie Münzen, Ringe oder andere Metallobjekte lassen sich damit deutlich schneller und genauer finden.
Ein Pinpointer für Metalldetektoren ist deshalb besonders für Anfänger sehr sinnvoll, aber auch für erfahrene Sondengänger kaum noch wegzudenken. Er sorgt für eine präzisere Ortung, ein schnelleres Bergen und ein insgesamt angenehmeres Sondelerlebnis.
Was macht den Preisunterschied zwischen günstigen und teuren Metalldetektoren aus?
Technik
Günstige Metalldetektoren arbeiten oft nur mit einer Einzelfrequenz. Dadurch sind sie meist etwas weniger flexibel und bieten in bestimmten Suchsituationen eine geringere Leistung. Hochwertige oder teurere Geräte verfügen dagegen häufig über gleichzeitige Multifrequenz-Technologie und bieten zusätzlich die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Einzelfrequenzen zu wählen. Dadurch lassen sich teurere Metalldetektoren besser an unterschiedliche Bodenverhältnisse, Objektgrößen und Suchziele anpassen. Geräte wie der XP DEUS 2 mit Stereo-Kopfhörern verfügen sogar über Multiprocessing. Das bedeutet, dass mit zwei verschiedenen Programmen beziehungsweise Signalverarbeitungen gleichzeitig gesucht werden kann.
Ortungstiefe und Kleinteilempfindlichkeit
Teurere Metalldetektoren erkennen Objekte oft in größerer Tiefe als günstige Einsteigermodelle. Auch kleine Teile werden besser erkannt, die günstige Geräte kaum oder teilweise gar nicht orten können.
Fundtrennung
Hochwertige Geräte haben oft eine bessere Reaktionsgeschwindigkeit. Dadurch können Metalle, die dicht nebeneinander liegen, besser voneinander getrennt werden. Das ist besonders auf vermüllten Flächen wichtig.
Leistung auf schwierigen Böden
Teurere Metalldetektoren kommen mit mineralisierten, nassen oder schwierigen Böden oft besser zurecht, zum Beispiel auf nassem, salzhaltigem Boden oder sogar im Salzwasser.
Bodenabgleich
Günstige Geräte haben oft nur einfache oder feste Einstellungen. Teurere Modelle bieten meist einen genaueren manuellen oder automatischen Bodenabgleich.
Suchmodi und Einstellungen
Hochwertige Geräte bieten in der Regel mehr Suchprogramme, mehr Einstellmöglichkeiten und eine feinere Anpassung an verschiedene Suchsituationen.
Objekt-Identifizierung
Bei teureren Metalldetektoren ist die Anzeige oft genauer, sodass Metallarten und Leitwerte besser eingeschätzt werden können.
Verarbeitung und Materialqualität
Teurere Metalldetektoren sind häufig robuster gebaut, hochwertiger verarbeitet und für eine längere Nutzung ausgelegt.
Komfort und Ausstattung
Dazu gehören zum Beispiel ein besseres Display, geringeres Gewicht, kabellose Technik, bessere Gestänge oder mehr Bedienkomfort.
Erweiterungsmöglichkeiten
Bei teureren Modellen gibt es oft mehr Zubehör, verschiedene Suchspulen und zusätzliche Funktionen, mit denen das Gerät später erweitert werden kann.
Welche Ausrüstung braucht man zum Sondeln außer dem Metalldetektor?
Zur Grundausstattung beim Sondeln gehört nicht nur ein guter Metalldetektor, sondern auch passendes Zubehör. Besonders wichtig sind ein Pinpointer, damit Funde im Erdloch oder Aushub schneller gefunden werden können, sowie ein Grabungsmesser oder Spaten, um das Objekt sauber auszugraben. Ebenfalls sinnvoll sind eine Fundtasche und ein Coinpad, damit die Funde sicher und ordentlich aufbewahrt werden können.
Dazu kommen gute Handschuhe, damit man die Hände beim Ausgraben schützt, Kopfhörer, damit Sie sich besser auf die Töne konzentrieren können, sowie eine Fundbürste, um die Funde grob zu reinigen.
Sehr beliebt bei unseren Kunden sind außerdem das Multifunktionsgeschirr von Kapaan sowie die Stiefel von Kapaan. Beide sorgen für mehr Komfort und sind beim Sondeln eine praktische Ergänzung zur übrigen Ausrüstung.
Welche Suchspule ist die richtige für mich?
Welche Suchspule für Sie die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wo Sie suchen und was Sie finden möchten. Kleine, mittlere und große Suchspulen haben jeweils unterschiedliche Vorteile.
Kleine Suchspule
Eine kleine Suchspule ist in der Regel 24 cm oder kleiner. Sie eignet sich besonders gut für vermüllte Flächen, enge Stellen und die Suche nach kleinen Objekten. Außerdem lässt sich mit einer kleinen Spule genauer orten, was ein großer Vorteil beim Bergen von Funden ist. Gerade bei der Unterwassersuche ist eine kleine Suchspule sehr praktisch, weil sie weniger Schwenkwiderstand im Wasser hat und dadurch angenehmer zu führen ist. Zusätzlich sind kleine Suchspulen in der Regel leichter, was die Suche besonders bei längeren Einsätzen angenehmer macht.
Mittlere Suchspule
Eine mittlere Suchspule ist meist etwa 28 cm rund oder elliptisch. Sie ist für viele Sondengänger der beste Allrounder, weil sie einen guten Mix aus Ortungstiefe, Fundtrennung und Flächenabdeckung bietet. Wer auf unterschiedlichen Flächen sucht und eine vielseitige Lösung möchte, ist mit einer mittleren Suchspule oft am besten beraten.
Große Suchspule
Eine große Suchspule beginnt meist bei etwa 34 cm und kann je nach Modell bis 45 cm oder in manchen Spezialfällen sogar bis etwa 1 Meter groß sein. Große Spulen eignen sich besonders für große Flächen und für die Suche nach größeren Objekten in mehr Tiefe. Sie decken pro Schwenk mehr Boden ab, sind aber meist schwerer und auf vermüllten Flächen oder bei kleinen Objekten oft weniger präzise.
Kurz gesagt:
- Kleine Suchspule = leichter, genauer zu orten, ideal für kleine Funde, vermüllte Flächen und Unterwassersuche
- Mittlere Suchspule = der beste Allrounder für viele Einsatzbereiche
- Große Suchspule = schwerer, mehr Flächenabdeckung und mehr Tiefe bei großen Objekten
Mein Metalldetektor piepst die ganze Zeit – was kann ich tun?
Wenn ein Metalldetektor die ganze Zeit piepst, kann das verschiedene Ursachen haben. Häufig liegt es an einer zu hoch eingestellten Empfindlichkeit, einem falschen Bodenabgleich, starken Störungen in der Umgebung oder an Metall direkt unter der Suchspule.
Wichtig ist vor allem, das Gerät nicht im Haus oder in der Garage einzuschalten und zu testen. Dort gibt es oft viele Metallgegenstände und Störquellen, die den Metalldetektor unruhig machen können. Am besten schalten Sie den Metalldetektor auf einem offenen Feld oder an einem möglichst störungsfreien Ort ein.
Oft hilft es außerdem, die Empfindlichkeit etwas zu reduzieren und den Bodenabgleich neu durchzuführen. Viele Metalldetektoren bieten zusätzlich die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Frequenzen oder Frequenzverschiebungen zu wählen. So können Störungen durch äußere Einflüsse oft umgangen oder deutlich reduziert werden.
Achten Sie auch darauf, dass sich keine Metallgegenstände wie Schuhe mit Stahlkappe, Ringe, Spaten oder andere Metallteile zu nah an der Suchspule befinden. Auch Stromleitungen, Funkquellen oder stark mineralisierte Böden können für unruhige Signale sorgen.
Prüfen Sie zusätzlich, ob die Suchspule und das Kabel richtig befestigt sind. Eine lockere Verbindung oder ein beschädigtes Kabel kann ebenfalls dazu führen, dass der Metalldetektor ständig piept.
Kurz gesagt:
Testen Sie den Metalldetektor zuerst draußen auf einer freien Fläche, reduzieren Sie bei Bedarf die Empfindlichkeit, führen Sie einen neuen Bodenabgleich durch und prüfen Sie Spule, Kabel sowie mögliche Frequenzeinstellungen.
Welche EMI-Störquellen können einen Metalldetektor stören?
EMI bedeutet elektromagnetische Störungen. Das sind elektrische oder elektronische Einflüsse aus der Umgebung, die einen Metalldetektor stören können. Dann piepst das Gerät unruhig, zeigt falsche Signale oder läuft instabil, obwohl kein echter Fund im Boden liegt.
Typische EMI-Störquellen sind zum Beispiel:
- Stromleitungen
- Erdkabel
- Verteilerkästen
- Transformatoren
- Mobilfunkmasten
- WLAN-Router
- Funkanlagen
- Sendemasten
- Bahnanlagen
- Elektrozäune
- Solaranlagen
- Wechselrichter von Solaranlagen
- Ladestationen
- Mähroboter
- Begrenzungskabel von Mährobotern
- Mähroboter-Garagen mit Stromanschluss
- Außenbeleuchtung mit Stromleitung im Boden
- Teichpumpen
- Poolpumpen
- Poolheizungen
- Bewässerungsanlagen mit elektrischer Steuerung
- Gartenhäuser mit Stromanschluss
- Verlängerungskabel
- Kabeltrommeln
- Wallboxen für E-Autos
- elektrische Garagentore
- Alarmanlagen
- Überwachungstechnik
- Satellitenanlagen
- Radio- und Funkgeräte
- andere Metalldetektoren in der Nähe
Gerade im Garten gibt es oft mehr Störquellen, als man denkt. Besonders häufig sind Mähroboter, deren Begrenzungskabel, Stromkabel im Boden, Pooltechnik, Teichpumpen oder Außenstromanschlüsse ein Problem.
Wenn ein Metalldetektor durch EMI gestört wird, hilft es oft, den Abstand zur Störquelle zu vergrößern, die Empfindlichkeit zu reduzieren oder eine andere Frequenz beziehungsweise Frequenzverschiebung zu wählen.
Kann ich mit meinem Metalldetektor nur Gold finden?
Nein, einen Metalldetektor kann man in der Regel nicht so einstellen, dass er nur Gold findet. Gold hat je nach Größe, Form, Reinheit und Legierung unterschiedliche Werte und kann deshalb ähnlich auf das Gerät reagieren wie andere Metalle, zum Beispiel Aluminium, Folie oder andere Nichteisenmetalle.
Viele Metalldetektoren bieten zwar Einstellungen wie Diskriminierung oder verschiedene Suchmodi, mit denen bestimmte unerwünschte Metalle besser ausgeblendet werden können. Trotzdem besteht dabei immer die Gefahr, dass auch kleine Goldobjekte übersehen werden.
Wenn Sie gezielt nach Gold suchen möchten, kommt es vor allem auf den richtigen Metalldetektor, die passende Suchspule, die Bodenverhältnisse und die richtige Einstellung an. Ein spezieller Goldsuchdetektor oder ein empfindliches Gerät für kleine Objekte kann die Chancen auf Goldfunde deutlich verbessern.
Kurz gesagt:
Einen Metalldetektor kann man nicht auf nur Gold einstellen. Man kann die Suche aber so anpassen, dass die Chancen auf Goldfunde besser werden.
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Sie können Ihren Detektor an unser Service Center in Bunde senden, zusammen mit dem ausgefüllten Reparaturformular, der Kaufrechnung und einer Beschreibung des Defekts. Die Reparatur dauert durchschnittlich 1 bis 2 Wochen; bei benötigten Ersatzteilen kann dies länger dauern. Details finden Sie auf unserer Service Center-Seite.
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Wo finde ich allgemeine Informationen über die Suche mit einem Metalldetektor?
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